20 Freispiele ohne Einzahlung in Österreich: die wahren Kosten eines Geschenks
Stand: 30 September 2026 · Geprüft gegen die Konzessionsdaten des Bundesministeriums für Finanzen.

Wer nach „20 Freispiele ohne Einzahlung“ sucht, will ein Geschenk. Wer es annimmt, zahlt es zurück. In Österreich gilt seit dem Glücksspielgesetz nur eine einzige Online-Konzession für Glücksspiele, und die hält win2day. Jedes andere Online-Casino, das österreichischen Spielern 20 Freispiele ohne Einzahlung anbietet, tut dies ohne Konzession, mit allen Folgen, die das Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 22. Juni 2021 nach sich gezogen hat: Der Spielvertrag ist nichtig, und der Spieler kann seine Einsätze zurückfordern. Diese Seite schaut deshalb auf das, was eine solche Aktion tatsächlich kostet, an Zeit, an Geld und an Schutz, den der Spieler verliert, wenn er auf ein Angebot ohne österreichische Konzession einsteigt.
Inhaltsverzeichnis
- Was „20 Freispiele ohne Einzahlung“ in Österreich überhaupt bedeutet
- Die Rechtslage: warum in Österreich nur win2day legal ist
- Spielerschutz in Österreich: was Spieler tatsächlich erwarten dürfen
- Boni und Freispiele: was Win2day.at bietet und was die Branche verspricht
- Der Kosten-Rechner: was ein Monat bei Win2day.at statistisch kostet
- Top 10 Anbieter, die österreichische Spieler treffen
- Häufig gestellte Fragen
Was „20 Freispiele ohne Einzahlung“ in Österreich überhaupt bedeutet
Das Angebot klingt einfach: ein Online-Casino schenkt 20 Drehungen an einem Spielautomaten, der Spieler zahlt nichts und nimmt einen möglichen Gewinn mit. In Österreich verschiebt sich die Rechnung schon bei der Frage, wer das überhaupt anbieten darf. Das Glücksspielgesetz fasst Online-Casinospiele unter den Begriff „elektronische Lotterien“ (§ 12a GSpG) und vergibt sie als staatliche Konzession. Diese Konzession hält die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien, sie betreibt die Plattform Win2day.at, und sie läuft bis 30. September 2027. Mehrere Anbieter auf dem Markt: keiner. Malta-Lizenz, Gibraltar-Lizenz, Curaçao-Lizenz: alles irrelevant, sobald der Anbieter in Österreich Glücksspiele im Internet anbietet, ohne im Besitz dieser Konzession zu sein.

Ein „20 Freispiele“-Bonus eines ausländischen Anbieters ist daher in Österreich kein neutrales Geschenk. Er ist ein Vertrag mit einem Vertragspartner, der nach österreichischem Recht nicht befugt ist, diesen Vertrag zu schließen. Die österreichischen Gerichte haben aus dieser Lage die Konsequenz gezogen, die der Oberste Gerichtshof am 22. Juni 2021 unter 1 Ob 229/20p ausgesprochen hat: Solche Spielverträge sind nichtig, der Spieler kann seine Einsätze zurückverlangen, und der Operator kann sich auf die Nichtigkeit berufen, wenn er selbst Gewinne auszahlen soll. Der OGH hat in dem Verfahren einem Kläger rund eine Million Euro zugesprochen. Der Mechanismus, der dahinter steht, schützt den Spieler, aber er kostet ihn auch das, was eine Konzession bietet: Limits, Spielerschutz-Tools, eine österreichische Beschwerdestelle und die Sicherheit, dass Gewinne nicht im Streit um die Wirksamkeit des Vertrags hängen bleiben.
Wer die Suche nach 20 Freispielen ohne Einzahlung trotzdem ernst nimmt, sollte daher nicht beim Bonus-Betrag anfangen, sondern bei der Konzession. Wer in Österreich spielt, hat nur einen Ort, an dem das Spiel rechtlich abgesichert ist. Was dort auf den Spieler wartet, sieht anders aus, als es die Werbung der ausländischen Anbieter suggeriert.
Die Rechtslage: warum in Österreich nur win2day legal ist
Das Glücksspielgesetz regelt die Vergabe von Konzessionen für Glücksspiele in Österreich. Für Online-Casinospiele ist das Bundesministerium für Finanzen zuständig, und das Ministerium hat seit dem Inkrafttreten der Online-Regelung nur eine Konzession vergeben. Diese eine Konzession deckt das gesamte legales Online-Glücksspiel in Österreich ab, und sie liegt bei der Österreichischen Lotterien Gesellschaft m.b.H. Das bedeutet: Was als „20 Freispiele ohne Einzahlung“ beworben wird, ist in Österreich genau dann legal, wenn es über Win2day.at läuft. Alles andere ist nach dem GSpG unerlaubt, gleichgültig, welche Lizenz der Anbieter in seinem Heimatstaat vorweisen kann.

Der OGH und die Folgen für ausländische Anbieter
Die österreichische Rechtsprechung hat in mehreren Verfahren klargestellt, wie mit Verträgen zu verfahren ist, die mit nicht konzessionierten Anbietern geschlossen wurden. Der Oberste Gerichtshof hat am 22. Juni 2021 entschieden, dass solche Spielverträge unwirksam sind, weil in Österreich nur Win2day.at über eine gültige Lizenz verfügt. In dem Verfahren bekam der Kläger rund eine Million Euro zurück. Eine andere Entscheidung desselben Gerichts, ebenfalls vom 25. Juni 2021, sprach einer Spielerin aus dem Burgenland rund 73.000 Euro an Verlusten bei ElectraWorks zu, dem Betreiber der Marke bwin mit Sitz in Gibraltar, weil auch bwin über keine österreichische Konzession verfügte.
Diese Urteile sind kein Einzelfall. Ende 2021 wurde Mr Green, ein Anbieter mit maltesischer Lizenz, in Österreich zur Rückzahlung von Verlusten verurteilt, weil dem Unternehmen die österreichische Konzession fehlte. Das Urteil wurde am 13. April 2022 rechtskräftig, nachdem die Berufung von Mr Green erfolglos blieb. Parallel läuft seit 2011 ein Verfahren gegen bet-at-home, in dem ein Spieler rund 950.000 Euro an Online-Roulette-Verlusten zurückfordert. Das Oberlandesgericht Linz entschied zugunsten des Spielers, der OGH verwies die Sache mehrfach an die erste Instanz zurück. Die Linie der Gerichte ist eindeutig: Wer in Österreich Online-Glücksspiel ohne Konzession anbietet, hat keinen durchsetzbaren Vertrag.
Der Gesetzesentwurf und was er ändern würde
Die österreichische Regierung hat am 4. August 2026 einen Gesetzesentwurf zur Novelle des Glücksspielgesetzes der Europäischen Kommission zur Notifizierung übermittelt. Danach gilt eine dreimonatige Stillhaltefrist, in deren Verlauf keine parlamentarische Beschlussfassung erfolgen kann. Der Entwurf sieht eine unabhängige Aufsichtsbehörde und offene Online-Lizenzen mit fünfjähriger Laufzeit ab dem 1. Oktober 2027 vor. Bis dahin ändert sich für Spieler nichts: Solange die Novelle nicht in Kraft ist, gilt die bestehende Konzession, und das ist die von win2day. Der Entwurf öffnet den Markt erst in der Zukunft und nur, wenn das Parlament die Novelle beschließt.
Für Spieler, die heute einsteigen, bedeutet das: Wer ein Angebot von win2day nutzt, bewegt sich innerhalb des bestehenden Rechts. Wer ein Angebot eines anderen Anbieters annimmt, geht ein Risiko ein, das nicht im Bonus, sondern in der Nichtigkeit des Vertrags liegt.
Bußgelder, Strafen und das Spielerschutz-Versprechen
Das GSpG sieht Sanktionen für unerlaubtes Glücksspiel vor. § 52 GSpG richtet sich mit Verwaltungsstrafen gegen die Anbieter, § 168 StGB stellt die Beteiligung an unerlaubtem Glücksspiel unter bestimmten Umständen unter Strafe. Die Vollziehung zielt in erster Linie auf Anbieter, nicht auf einzelne Spieler. Wer als österreichischer Spieler auf einer nicht konzessionierten Seite spielt, macht sich nicht strafbar; er verliert aber den Schutz, den eine Konzession bietet, und damit auch den Anspruch auf Limits, Selbsteinschätzung, Beschwerdewege und notfalls Rückforderung. Die Werbung solcher Angebote ist nach § 56 GSpG ohnehin nur innerhalb eines „verantwortungsvollen Maßstabs“ zulässig, den die Gerichte bei ausländischen Anbietern regelmäßig verfehlt sehen.
Zahlungen, Gewinne und das steuerliche Bild
Wer auf win2day spielt, zahlt in Euro und nutzt die Zahlungsmittel, die der Anbieter akzeptiert: Kreditkarten (Visa, MasterCard, Diners Club), EPS-Überweisung, Paysafecard, Google Pay, Apple Pay, PayPal und EuroBon. Kryptowährungen sind kein Thema. Gewinne aus Glücksspielen sind in Österreich für private Spieler grundsätzlich nicht einkommensteuerpflichtig; professionelle Spieler können jedoch als Gewerbetreibende besteuert werden. Operator-Abgaben wie die Glücksspielabgabe sind keine Spielersteuer, sie betreffen den Anbieter. Wer sich unsicher ist, ob seine persönliche Situation eine gewerbliche Spielertätigkeit begründet, fragt einen Steuerberater. Das ist keine Empfehlung, das ist der Hinweis, an den richtigen Stellen zu fragen.
Spielerschutz in Österreich: was Spieler tatsächlich erwarten dürfen
Spielerschutz ist in Österreich kein Zusatz, den ein Anbieter nach eigenem Ermessen anbietet. Das Glücksspielgesetz verpflichtet den konzessionierten Anbieter zu bestimmten Werkzeugen, und win2day setzt diese Pflichten um. Die wichtigsten Werkzeuge sind das wöchentliche Einzahlungslimit, das tägliche Spieldauer-Limit, das Tool MENTOR, die Spielpause und die Spielsperre. Jedes dieser Werkzeuge erfüllt eine andere Funktion, und keines davon ist optional.
Einzahlungslimits, altersabhängig und überprüfbar
Spieler bis zum vollendeten 26. Lebensjahr können bei Win2day.at maximal 250 Euro pro Woche einzahlen. Das Limit wird jeden Freitag um 0:00 Uhr zurückgesetzt. Für Spieler ab 26 Jahren liegt das Standardlimit zwischen 1 Euro und 1.680 Euro pro Kalendermonat. Eine Erhöhung über 1.680 Euro monatlich ist möglich, setzt aber voraus, dass der Kontoinhaber mindestens 26 Jahre alt ist, keine aktive Einschränkung besteht, in den vorangegangenen 12 Monaten keine Einschränkung vorlag und das Konto verifiziert ist. Eine Reduktion des Limits wirkt sofort, eine Erhöhung erfordert eine Wartezeit von 24 Stunden, weitere Erhöhungen frühestens nach 7 Tagen.
Diese Limits sind nicht symbolisch. Sie geben dem Spieler die Möglichkeit, das eigene Spielbudget verbindlich zu deckeln, und sie zwingen eine Erhöhung des Budgets durch eine Wartezeit. Wer mehr riskieren will, muss Zeit investieren, in der sich das Verlangen abkühlen kann. Wer weniger riskieren will, kann es sofort tun.
Spieldauer, Selbsteinschätzung und MENTOR
Bei Win2day.at ist ein tägliches Spieldauer-Limit Pflicht und kann im Stundentakt individuell festgelegt werden. Eine Erhöhung des Limits erfordert eine Wartezeit von 72 Stunden. Das tägliche Limit ist ein anderes Werkzeug als das wöchentliche oder monatliche Einzahlungslimit: Es begrenzt nicht den Geldbetrag, sondern die Zeit, die der Spieler vor dem Bildschirm verbringt.
Das Tool MENTOR zeigt Kontoinhabern Informationen zu finanziellem und zeitlichem Spielverlauf, ermöglicht eine Selbsteinschätzung im Vergleich zu anderen Nutzern und gibt Tipps, ohne Einschränkungen durchzusetzen. MENTOR ist eine Selbstdiagnose, keine Sperre. Es verlangt vom Spieler, dass er die Zahlen zur Kenntnis nimmt, die win2day ihm vorlegt, und es verlangt nicht, dass er etwas daraus macht. Diese Wahl liegt beim Spieler.
Spielpause, Spielsperre und die Unumkehrbarkeit
Eine Spielsperre auf Win2day.at kann für das gesamte Konto oder für einzelne Spielbereiche gesetzt werden, wirkt sofort, ist nicht rückgängig zu machen und endet automatisch nach Ablauf der gewählten Frist. Wer eine Spielsperre setzt, kann sie nicht vorzeitig aufheben. Das ist absichtlich so: Wer den Entschluss fasst, sich zu sperren, soll ihn nicht zehn Minuten später bereuen können.
Daneben bietet die Playsponsible-Initiative auf Win2day.at Informationen und begleitende Hilfe bei problematischem Spielverhalten. Für Spieler, die externe Hilfe suchen, ist die telefonische Beratung von Spielsuchthilfe unter (01) 544 13 57 von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr erreichbar, persönliche Termine sind von Montag bis Samstag zwischen 8.00 und 20.00 Uhr möglich. Diese Wege führen aus dem Spiel heraus, nicht zurück in das Spiel.
Boni und Freispiele: was Win2day.at bietet und was die Branche verspricht
Die österreichischen Spieler, die nach „20 Freispiele ohne Einzahlung“ suchen, werden auf eine Branche treffen, die genau dieses Versprechen massenhaft verbreitet. Was die Branche verspricht, ist nicht das, was die Spieler in Österreich bekommen können. Wer in Österreich legal spielt, spielt auf Win2day.at, und die Mechanik, die Anbieter mit „Freispielen ohne Einzahlung“ verbinden, ist dort eine andere.
Warum „20 Freispiele ohne Einzahlung“ in Österreich auf Win2day.at hinausläuft
Die Suche nach „20 Freispiele ohne Einzahlung Österreich“ führt an den einen Ort, an dem sie legal stattfinden kann. Andere Anbieter bewerben entsprechende Boni, aber sie haben in Österreich keine Konzession, und ihre Verträge sind nach den OGH-Entscheiden nichtig. Wer dort 20 Freispiele erhält und damit Gewinne erzielt, hat keine Garantie, dass diese Gewinne tatsächlich ausgezahlt werden, denn der Anbieter kann sich auf die Nichtigkeit des Vertrags berufen. Wer dort verliert, hat nach den OGH-Entscheiden zwar einen Anspruch auf Rückzahlung, muss diesen aber erst durchsetzen, was Jahre dauern kann, wie das Verfahren gegen bet-at-home zeigt.
Auf Win2day.at sieht die Mechanik anders aus. Der Anbieter nimmt österreichische Spieler an, verifiziert ihre Identität, decktelt die Einzahlungen nach Alter und Spielverhalten, und arbeitet unter der Kontrolle des Bundesministeriums für Finanzen. Wer dort spielt, spielt in einem Rahmen, den das österreichische Recht trägt.
Was „Freispiele“ auf Win2day.at tatsächlich sind
Eine pauschale Zusage von 20 Freispielen ohne Einzahlung gibt es auf Win2day.at nicht in der Form, wie sie ausländische Anbieter bewerben. Die Plattform vergibt Aktionen, die Spieler im Aktionsbereich einsehen können, und jede Aktion steht unter Bedingungen, die sich an den Pflichten des Anbieters orientieren: Identitätsprüfung, Limits, Einsatzregeln. Wer auf Win2day.at spielt, nimmt nicht an einer Werbeaktion eines Anbieters teil, der in Malta oder Gibraltar sitzt und auf einen neuen Markt drängt; er nimmt an einem österreichischen Glücksspiel teil, das nach österreichischem Recht konzessioniert ist.
Der Unterschied ist materiell: Eine Konzession trägt das Spiel. Sie trägt die Auszahlung, weil der Anbieter in Österreich verklagt werden kann. Sie trägt die Limits, weil das Gesetz sie vorschreibt. Sie trägt die Auszahlungswege, weil Win2day.at auf das hinterlegte Auszahlungskonto mit einer IBAN aus dem Europäischen Wirtschaftsraum auszahlt. Was eine Konzession nicht trägt, ist der Schutz vor Verlust: Wer spielt, verliert statistisch, und das gilt auch auf einer konzessionierten Plattform.
Auszahlungen und das Tempo, in dem Geld ankommt
Auszahlungen auf Win2day.at erfolgen ausschließlich auf das hinterlegte Auszahlungskonto mit einer IBAN aus dem Europäischen Wirtschaftsraum. Der Anbieter weist Auszahlungen im Regelfall innerhalb eines Werktages an; danach dauert die Weiterleitung durch die Bank meist ein bis zwei weitere Werktage, sodass das Geld in der Regel nach zwei bis drei Werktagen am Bankkonto ist. Es gibt keine Auszahlungslimits; das gesamte Guthaben kann jederzeit ausgezahlt werden. Ein- und Auszahlungen sind gebührenfrei.
Vor der ersten Auszahlung muss die Identität eines Kontoinhabers positiv bestätigt sein. Zur Online-Identitätsprüfung stehen ID Austria, Online-Banking, Foto-Ident mit Chip und Video-Ident zur Verfügung. Alternativ kann die Identität auch offline an WINWIN-Standorten, in Kundencentern oder per Ident.Brief bestätigt werden. Eine Identitätsprüfung ist zwingend vor der ersten Auszahlung, bei einer Limiterhöhung über 1.680 Euro monatlich sowie bei kumulierten Einzahlungen über 400 Euro ab 26 Jahren beziehungsweise über 250 Euro unter 26 Jahren.
Die Verzögerung, die diese Pflicht mit sich bringt, ist der Preis für die Sicherheit, dass das Geld auf einem verifizierten Konto ankommt. Sie ist in einem System eingebaut, das Anonymität ausschließt: Lizenziertes Spiel in Österreich ist nicht anonym.
Pflichten, die der Anbieter vom Spieler verlangt
Die Registrierung bei Win2day.at ist erst ab einem Mindestalter von 18 Jahren möglich. Wer mitspielt, identifiziert sich, deklariert ein wöchentliches oder monatliches Einzahlungslimit und ein tägliches Spieldauer-Limit, bevor er den ersten Einsatz macht. Einzahlungstransaktionen werden in die Zustände „Durchgeführt“, „In Bearbeitung“ oder „Abgelehnt“ eingeteilt, und der Spieler sieht, was mit seinem Geld passiert. Das ist das Bild eines konzessionierten Anbieters: Pflichten, die im Gesetz stehen, und eine Mechanik, die den Spieler schützt, auch gegen sich selbst.
Der Kosten-Rechner: was ein Monat bei Win2day.at statistisch kostet
Die Einzahlungslimits, die Win2day.at setzt, sind nicht zufällig. Sie sind so kalibriert, dass der Anbieter dem Spieler erlaubt, ein Budget festzulegen, das zu seinem Spielverhalten passt. Die Frage, die sich daran anschließt, ist: Was kostet ein Monat Spiel statistisch? Die Antwort hängt davon ab, wie viel der Spieler einzahlt und wie lange er spielt. Wer das Standardlimit von 1.680 Euro pro Monat vollständig ausschöpft und das Geld an Spielautomaten mit einer Auszahlungsquote von etwa 96 Prozent setzt, verliert statistisch etwa 4 Prozent des eingesetzten Betrags, also rund 67 Euro im Monat. Das ist der Mittelwert über viele Drehungen, keine Garantie für den einzelnen Spieler.
Die Bandbreite, die das Limit erzeugt
Das Standardlimit bei Win2day.at reicht von 1 Euro bis 1.680 Euro pro Monat. Das ist eine sehr breite Spanne, und sie entspricht der Heterogenität der Spieler: Manche spielen 1 Euro im Monat, andere 1.680 Euro. Wer am unteren Ende der Spanne spielt, verliert statistisch Cent-Beträge pro Monat. Wer am oberen Ende spielt, verliert im Vier-Prozent-Bereich, je nach Auszahlungsquote der gewählten Spiele. Die Spannweite ist die Information, die der Spieler aus dem Limit ziehen kann: Es gibt einen verantwortbaren Rahmen, und innerhalb dieses Rahmens entscheidet er selbst.
Wer jünger als 26 ist, kann maximal 250 Euro pro Woche einzahlen. Das entspricht rund 1.000 Euro pro Monat, wenn das Wochenlimit konsequent ausgeschöpft wird. Die Annahme, dass das Geld vollständig verspielt wird, ist die teuerste Annahme, die ein Spieler treffen kann; realistisch verliert ein Spieler statistisch einen Bruchteil des Einsatzes, nicht den gesamten Einsatz. Die Bandbreite, die sich aus dem Wochenlimit für unter 26-Jährige ergibt, ist geringer als die Bandbreite für ältere Spieler, weil das Wochenlimit selbst ein Cap ist.
Was die Identitätsprüfung an Verzögerung kostet
Eine Identitätsprüfung ist zwingend vor der ersten Auszahlung, bei einer Limiterhöhung über 1.680 Euro monatlich sowie bei kumulierten Einzahlungen über 400 Euro ab 26 Jahren beziehungsweise über 250 Euro unter 26 Jahren. Das heißt: Wer weniger als diese Schwellen einzahlt, kann technisch anonym spielen, bis er auszahlen will. Wer auszahlen will, muss sich identifizieren, und die Identifizierung nimmt Zeit in Anspruch. ID Austria geht schnell, Online-Banking geht schnell, Foto-Ident und Video-Ident brauchen eine Bearbeitung. Das ist die Verzögerung, die der Spieler für die Sicherheit zahlt, dass das Geld auf einem Konto ankommt, das ihm gehört.
Wer 250 Euro unter 26 oder 400 Euro über 26 einzahlt, ohne sich vorher zu identifizieren, wird spätestens bei der nächsten Einzahlung zur Identifikation aufgefordert. Diese Schwelle ist absichtlich gesetzt: Wer kleine Beträge einzahlt, kann anonym spielen, aber sobald die Schwelle überschritten wird, ist die Identifikation der Preis für die Auszahlung.
Top 10 Anbieter, die österreichische Spieler treffen
Die folgende Liste zeigt zehn Anbieter, denen österreichische Spieler im Netz tatsächlich begegnen. Sie ist keine Empfehlung, und sie ist kein Ranking. Sie zeigt, was in Österreich möglich ist und was nicht. Die Reihenfolge folgt der Gliederung der Forschung und behandelt zuerst den Anbieter, der in Österreich eine Konzession hat, dann die Anbieter, die auf dem österreichischen Markt ohne Konzession auftreten.
| Anbieter | Österreichischer Status | Österreichische Gerichtsfälle | Angebotsbezug |
|---|---|---|---|
| win2day | Konzession § 12a GSpG (elektronische Lotterien), gültig bis 30.09.2027 | — | — |
| bet-at-home | keine Konzession | OLG Linz zu Gunsten Spielers, OGH-Rückverweise laufend | — |
| bet365 | keine Konzession | — | — |
| Betway | keine Konzession | — | — |
| Mr Green | keine Konzession | Verurteilung 2021, rechtskräftig 13.04.2022 | — |
| bwin | keine Konzession | OGH 25.06.2021, rund 73.000 Euro zurück | — |
| LeoVegas | keine Konzession | — | — |
| Tipp3 | Sportwetten-Marke der Österreichischen Lotterien, keine Online-Casino-Lizenz | — | — |
| Tipico | keine Konzession | — | — |
| Lottoland | keine Konzession | — | — |
win2day: das einzige legal operierende Online-Casino in Österreich
Win2day.at wird von der Österreichischen Lotterien Gesellschaft m.b.H. betrieben, mit Sitz am Rennweg 44 in 1038 Wien, eingetragen beim Handelsgericht Wien unter FN 54472 g. Die Konzession deckt elektronische Lotterien nach § 12a GSpG und läuft bis 30. September 2027. Der Anbieter nimmt nur österreichische Spieler ab 18 Jahren an, verifiziert die Identität, setzt altersabhängige Einzahlungslimits und ein verpflichtendes tägliches Spieldauer-Limit. Auszahlungen erfolgen auf ein Konto mit EWR-IBAN, in der Regel innerhalb von zwei bis drei Werktagen, ohne Gebühren und ohne Auszahlungslimit. Es gibt keine Zusage von 20 Freispielen ohne Einzahlung in der Mechanik, mit der ausländische Anbieter werben; die Mechanik auf Win2day.at folgt dem österreichischen Gesetz. Wer in Österreich legal spielen will, spielt hier, und wer woanders spielt, spielt ohne Schutz.
Urteil: Der einzige Ort, an dem 20 Freispiele ohne Einzahlung in Österreich legal funktionieren.
bet-at-home: ein OGH-Verfahren, das sich seit 2011 zieht
bet-at-home.com wird in Österreich ohne Konzession betrieben; das Unternehmen besitzt keine österreichische Glücksspielkonzession für Online-Casinospiele. Ein Spieler klagte gegen bet-at-home auf Rückzahlung von rund 950.000 Euro Online-Roulette-Verlusten aus einem 2011 eingeleiteten Verfahren. Das Oberlandesgericht Linz entschied zugunsten des Spielers, danach verwies der Oberste Gerichtshof die Sache mehrfach an die erste Instanz zurück. Das Verfahren illustriert, was passiert, wenn ein Spieler auf einer nicht konzessionierten Plattform verliert: Der Anspruch auf Rückzahlung besteht, aber die Durchsetzung dauert.
Urteil: Wer dort spielt, kann gewinnen und verlieren; im Verlustfall steht ihm ein Anspruch zu, dessen Durchsetzung Jahre dauern kann.
bet365: britisch-gibraltarische Lizenz, keine österreichische Konzession
bet365 wird von Hillside (Gibraltar) Ltd betrieben, mit Sitz in Unit 1.1, First Floor, Waterport Place, 2 Europort Avenue, Gibraltar. Das Unternehmen hält die Remote-Glücksspiellizenzen RGL Nr. 76, 78, 129 und 130, die unter anderem bet365 Casino und bet365 Sports abdecken. Diese Lizenzen decken nicht Österreich ab. Wer in Österreich auf bet365 Casino spielt, tut dies ohne österreichische Konzession.
Urteil: Lizenziert in Gibraltar, in Österreich unerlaubt; die britischen oder gibraltarischen Lizenzen schützen den österreichischen Spieler nicht.
Betway: maltesische Lizenz, in Österreich unerlaubt
Betway Limited hat seinen Sitz in 9 Empire Stadium Street, Gzira, GZR 1300, Malta, und hält bei der britischen Gambling Commission unter Kontonummer 39372 aktive Fernglücksspiel-Lizenzen für Casino sowie General Betting Standard. Auch diese Lizenz deckt nicht Österreich ab. Die britische Gambling Commission reguliert Betway für den britischen Markt; für den österreichischen Markt fehlt die erforderliche Konzession.
Urteil: Britisch reguliertes Casino, das in Österreich ohne Konzession auftritt; der Unterschied zwischen „lizenziert“ und „in Österreich zugelassen“ entscheidet, ob das Spiel rechtmäßig ist.
Mr Green: rechtskräftig verurteilt im April 2022
Mr Green wurde Ende 2021 in Österreich dazu verurteilt, einem in Österreich wohnhaften Spieler die verlorenen Einsätze zurückzuzahlen, weil Mr Green über keine österreichische Glücksspielkonzession verfügte. Die Verurteilung wurde am 13. April 2022 rechtskräftig, nachdem die Berufung von Mr Green erfolglos blieb. Das Urteil zeigt, dass österreichische Gerichte nicht zögern, ausländische Anbieter zur Rückzahlung zu verurteilen, wenn der Spieler klagt.
Urteil: Ein rechtskräftiges Urteil, das den Mechanismus des OGH bestätigt; wer dort gespielt und verloren hat, hat einen Anspruch, und der Anbieter hat keine Einrede.
bwin: OGH-Urteil vom 25. Juni 2021
Der Oberste Gerichtshof entschied am 25. Juni 2021, dass Spielverträge mit unlizenzierten Online-Glücksspielanbietern nichtig sind. Eine Frau aus dem Burgenland erhielt daraufhin von ElectraWorks, der Marke bwin mit Sitz in Gibraltar, rund 73.000 Euro Spielverluste zurück. bwin ist einer der bekanntesten Sportwetten-Anbieter in Europa; in Österreich ist das Online-Casino-Angebot von bwin gleichwohl unerlaubt.
Urteil: Ein bekannter Markenname schützt nicht vor der Rechtsfolge; die Konzession entscheidet, nicht der Bekanntheitsgrad.
LeoVegas: maltesische Lizenz, in Österreich unerlaubt
LeoVegas Gaming PLC hat seinen Sitz in Level 7, Plaza Commercial Center, Bisazza Street, Sliema, SLM 1640, Malta, und hält bei der britischen Gambling Commission unter Kontonummer 39198 aktive Fernglücksspiel-Lizenzen für Bingo, Casino und General Betting Standard. LeoVegas ist in Malta zugelassen und in Großbritannien reguliert; in Österreich ist das Casino-Angebot ohne Konzession.
Urteil: Auch ein „Mobile Gaming“-Anbieter mit EU-Lizenzen braucht in Österreich die Konzession; die Lizenz in Malta oder Großbritannien ersetzt sie nicht.
Tipp3: Sportwetten der Österreichischen Lotterien, kein Online-Casino
Tipp3 wird von der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H. betrieben, mit Sitz am Rennweg 44 in 1038 Wien, eingetragen beim Handelsgericht Wien unter FN 196645i. Die Marke gehört zur Österreichische Lotterien-Gruppe, die Konzession gilt aber für Sportwetten nach dem niederösterreichischen Wettgesetz, nicht für Online-Casinospiele. Online-Casinospiele der Gruppe laufen ausschließlich auf Win2day.at.
Urteil: Wer ein Online-Casino der Österreichischen Lotterien-Gruppe sucht, landet auf Win2day.at; Tipp3 ist die Sportwetten-Marke derselben Gruppe.
Tipico: maltesische Lizenz, in Österreich unerlaubt
Tipico Group Ltd. ist eine Gesellschaft maltesischen Rechts mit Sitz im Tipico Tower, Vjal Portomaso, STJ 4011, St. Julian’s, Malta, eingetragen bei der Malta Business Registry unter der Nummer C75334. Tipico ist in Deutschland und Malta stark vertreten; in Österreich fehlt die Konzession für Online-Casinospiele.
Urteil: Eine bekannte Marke, die in Österreich keine Konzession hat; die Casino-Variante des Angebots ist hier rechtlich unzulässig.
Lottoland: gibraltarische Lizenz, in Österreich unerlaubt
Lottoland wird von EU Lotto Ltd betrieben, mit Sitz in Office Suite A, Ocean Village Promenade, Gibraltar. Das Unternehmen hält die Lizenzen Betting RGL Nr. 066 und Gaming RGL Nr. 085, die auch die Marken Lottohelden und Sorte Online abdecken. Diese Lizenzen decken nicht Österreich ab; Lottoland ist in Österreich nicht konzessioniert.
Urteil: Ein Lotto-Anbieter mit EU-Lizenzen, der in Österreich keine Konzession für Glücksspiel hat; die Lizenz aus Gibraltar trägt das Angebot in Österreich nicht.
Häufig gestellte Fragen
Welche Spielautomaten bieten 20 Freispiele an?
In Österreich sind 20 Freispiele ohne Einzahlung ausschließlich auf Win2day.at in der dortigen Aktionsstruktur erhältlich. Ausländische Anbieter bewerben solche Pakete, aber ihre Verträge sind nach den OGH-Entscheiden nichtig, und Gewinne stehen unter dem Risiko der Rückforderung durch den Anbieter. Welche konkreten Spielautomaten auf Win2day.at in Aktionen einbezogen werden, veröffentlicht der Anbieter im Aktionsbereich, und jede Aktion steht unter den dort genannten Bedingungen.
Welche Top Slots bieten 20 Freispiele?
Die Auswahl der Spielautomaten auf Win2day.at ergibt sich aus dem Spielportfolio des Anbieters und den laufenden Aktionen, die im Aktionsbereich kommuniziert werden. Eine fixe Liste von „Top Slots“ mit 20 Freispielen gibt es auf der Plattform nicht in der Form, wie sie ausländische Anbieter bewerben. Spieler, die auf eine bestimmte Aktion warten, prüfen den Aktionsbereich, weil Aktionen befristet sind und die Spielauswahl je nach Aktion wechselt.
Ist „20 Freispiele ohne Einzahlung Österreich“ in Österreich legal?
Legal ist das Angebot nur, wenn es auf Win2day.at stattfindet. Andere Anbieter werben zwar mit 20 Freispielen ohne Einzahlung, haben aber in Österreich keine Konzession für Online-Casinospiele. Die österreichischen Gerichte haben seit den OGH-Entscheiden vom Juni 2021 klargestellt, dass solche Verträge nichtig sind, und Spieler können ihre Einsätze zurückfordern. Wer ein ausländisches Angebot annimmt, geht daher nicht nur ein finanzielles Risiko ein, sondern auch ein rechtliches.
Welcher Anbieter hat in Österreich eine Konzession für Online-Glücksspiel?
Die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H. hält die einzige Konzession für Online-Glücksspiel in Österreich und betreibt die Plattform Win2day.at. Die Konzession deckt elektronische Lotterien nach § 12a GSpG und läuft bis zum 30. September 2027. Andere Marken der österreichischen Lotterien-Gruppe wie Tipp3 sind für andere Bereiche konzessioniert; Tipp3 ist eine Sportwetten-Marke und nicht für Online-Casinospiele zugelassen.
Kann man Verluste bei einem Online-Casino ohne österreichische Konzession zurückfordern?
Ja. Der Oberste Gerichtshof hat am 22. Juni 2021 entschieden, dass Spielverträge mit Online-Casinos ohne österreichische Konzession nichtig sind, und in dem Verfahren einem Kläger rund eine Million Euro zugesprochen. Eine ähnliche Entscheidung desselben Gerichts vom 25. Juni 2021 sprach einer Spielerin rund 73.000 Euro von bwin zu. Die Rückforderung ist möglich, aber die Durchsetzung kann dauern, wie das Verfahren gegen bet-at-home zeigt, das seit 2011 läuft.
Welche Limits gelten bei win2day?
Spieler bis zum vollendeten 26. Lebensjahr können maximal 250 Euro pro Woche einzahlen, das Limit wird jeden Freitag um 0:00 Uhr zurückgesetzt. Spieler ab 26 Jahren können zwischen 1 Euro und 1.680 Euro pro Kalendermonat einzahlen, eine Erhöhung über 1.680 Euro monatlich ist nur unter zusätzlichen Bedingungen möglich und erfordert eine Wartezeit. Eine Reduktion des Limits wirkt sofort, eine Erhöhung erfordert 24 Stunden Wartezeit, weitere Erhöhungen frühestens nach 7 Tagen. Das tägliche Spieldauer-Limit ist verpflichtend und eine Erhöhung erfordert 72 Stunden Wartezeit.
Verfasst vom Team von „Casino Prepaid AT”.
